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Betritt man ein modernes Einkaufszentrum, einen Flughafen oder eine Hotellobby, fallen sie überall auf: Touchscreen-Kioske, die Kunden nutzen. Sie haben sich von einer Neuheit zu einem Standard entwickelt – und das aus gutem Grund: Sie bedienen mehr Kunden mit weniger Personal, steigern den Umsatz pro Besuch und bieten stets die Möglichkeit zum Upselling. Im Folgenden finden Sie sieben bewährte Anwendungsfälle, in denen Touchscreen-Kioske ihre Berechtigung haben. Jedes Beispiel basiert auf realen Einsatzdaten. Außerdem wird gezeigt, wie interaktive Werbedisplays die Kioske optimal ergänzen.
Die Zahlen hinter dem Trend
36 Milliarden US-Dollar | Weltweiter Markt für interaktive Kioske im Jahr 2025, Einzelhandel das größte Segment (Mordor Intelligence). |
70 % | Anteil der US-Reisenden, die bereit sind, den Hotelrezeptionschalter zu umgehen und selbst einzuchecken (Mews, 2025). |
~20% | McDonald's verzeichnete nach Einführung von Selbstbedienungskiosken einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts (Business Insider). |
25 % | Höhere Umsätze mit Zusatzleistungen wurden von den Mews Hotels an den Check-in-Kiosken gemeldet (Mews, 2025). |
1. Selbstbedienungsbildschirme in Schnellrestaurants
Dies ist der Anwendungsfall, den jeder kennt.Touchscreen-KioskEin Touchscreen-Kiosk am Eingang eines Schnellrestaurants ermöglicht es Gästen, die Speisekarte anzusehen, ihre Bestellung individuell anzupassen und ohne Wartezeit zu bezahlen. McDonald's verzeichnete nach der Einführung einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts um etwa 20 Prozent, da der Bildschirm jeden Kunden ohne aufdringliche Verkaufsgespräche dazu anregt, ein Getränk oder Dessert hinzuzufügen. Für Schnellrestaurantketten amortisiert sich ein solcher Kiosk durch Zusatzverkäufe, die Kassierer oft vergessen.
Ein weiterer Vorteil wird von Käufern oft übersehen: Sobald die Bestellungen über den Bildschirm erfolgen, kann das Personal von der Zahlungsabwicklung zur Zubereitung der Speisen und zum Servieren der Bestellungen wechseln. Die gleiche Personalstärke ermöglicht es, mehr Gäste pro Stunde zu bedienen. Ein Kiosk in der Nähe der Tür trägt außerdem zur Entlastung des Mittagsansturms bei, da mehrere Personen gleichzeitig bestellen können, anstatt sich an einer einzigen Kasse in einer langen Schlange zu drängen. Für Franchisenehmer mit vielen Standorten ist die Einheitlichkeit der Hardware genauso wichtig wie der Bildschirm selbst. Daher muss das Gerät von einem einzigen Lieferanten stammen, der die exakte Bauweise reproduzieren kann.
2. Selbst-Check-in und Concierge-Service im Hotel.
Die Hotelbranche hat Touchscreen-Kioske schnell adaptiert. Mews berichtet, dass 30 % der Gäste in ihren US-Hotels mittlerweile per Kiosk einchecken, wodurch sich die Check-in-Zeit um ein Drittel verkürzt und das Personal an der Rezeption entlastet wird, um Gäste persönlich zu begrüßen. Dieselben Kioske führten zu 25 % mehr Zusatzverkäufen, da Zimmer-Upgrades und später Check-out direkt am Bildschirm angeboten werden konnten. Ein Touchscreen-Kiosk in der Lobby wickelt Ankünfte ab, gibt Zimmerkarten aus und bietet Empfehlungen für die Umgebung – und das sogar nachts um 2 Uhr, wenn die Rezeption unbesetzt ist.
Zwei praktische Funktionen entscheiden über Erfolg oder Misserfolg eines Hotel-Kiosks. Erstens: mehrsprachige Benutzeroberflächen, da Gäste aus aller Welt anreisen und ein Bildschirm, der sich automatisch in ihre Sprache einstellt, die Hürden beseitigt, die ein müder Rezeptionist nicht immer überwinden kann. Zweitens: die Integration in das Hotelverwaltungssystem, sodass der Kiosk Buchungen erfassen, Karten belasten und Schlüssel drucken oder codieren kann, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss. Ein Touchscreen-Kiosk, der beides abdeckt, verwandelt die Warteschlange in der Lobby in einen ruhigen und entspannten Ankunftsbereich.
3. Produktfindung im Einzelhandel und endlose Regale
Wenn ein Geschäft nicht jede Größe oder Farbe vorrätig haben kann,interaktives WerbedisplayKunden können so den gesamten Katalog durchstöbern und vergriffene Artikel direkt bestellen. Dieses „endlose Sortiment“ macht aus einem verlorenen Verkauf einen erfolgreichen Abschluss. Das interaktive Werbedisplay dient gleichzeitig als Werbebildschirm für Kunden und zeigt Markenvideos und Angebote an. Die Hardware funktioniert also auch dann, wenn sie nicht berührt wird. Einzelhändler erhalten so ein Verkaufsinstrument und ein interaktives Werbedisplay in einem Gerät.
Der eigentliche Vorteil liegt in den Daten. Jeder Fingertipp auf das interaktive Werbedisplay verrät dem Händler, wonach Kunden gesucht haben, welche Größen sie wollten, aber nicht finden konnten und welche Aktionen ihr Interesse geweckt haben. In Verbindung mit der Möglichkeit zur Anmeldung für ein Treueprogramm auf demselben Bildschirm wird so aus einem passiven Ladenbesuch wertvolle Kundendaten gewonnen – Daten, die anderswo immer schwerer zu beschaffen sind. Am Eingang platziert, zieht das Display Laufkundschaft an; in der Nähe der Umkleidekabinen platziert, sichert es Umsätze, die sonst verloren gingen.
4. Wegeleitsysteme in Einkaufszentren, Flughäfen und auf Universitätsgeländen
Große Veranstaltungsorte nutzen Touchscreen-Kioske, um die wichtigste Frage jedes Besuchers zu beantworten: Wo ist es? Interaktive Karten, Ladenverzeichnisse und detaillierte Wegbeschreibungen reduzieren Unterbrechungen durch das Personal und Frustration bei den Gästen. Zwischen den Suchvorgängen dient der Bildschirm als …interaktives WerbedisplayDas System verkauft Premium-Werbeplätze an die Mieter, deren Geschäfte es anzeigt. Wegeleitsysteme und Werbung auf einem Touchscreen-Kiosk schaffen eine Einheit, die Einnahmen generiert, anstatt sie nur auszugeben.
Barrierefreiheit ist das Detail, das einen guten Wegweiser von einem frustrierenden unterscheidet. Ein Bildschirm in optimaler Höhe mit großen Touch-Bedienfeldern und mehrsprachigen Karten ist gleichermaßen für Rollstuhlfahrer, ältere Besucher und internationale Reisende geeignet. Auf einem Flughafen kann dasselbe interaktive Display Gate-Änderungen und Flugzeiten aus einem Live-Feed anzeigen und bleibt somit auch dann nützlich, wenn es nicht bedient wird.
5. Ticketverkauf und Gastronomie in Stadien und Veranstaltungsstätten
Veranstaltungsorte stehen und fallen mit einem hohen Besucherdurchsatz. In der Arena der Louisiana State University führten Selbstbedienungskioske im Vergleich zu besetzten Kassen zu einer Steigerung des durchschnittlichen Bestellwerts um 16 % und zu 25 % mehr Artikeln pro Bestellung. Ein robuster Touchscreen-Kiosk übernimmt das Scannen von Tickets, die Bestellung von Speisen und Getränken sowie den Verkauf von Fanartikeln und verkürzt so die Warteschlangen vor Spielbeginn. Da der Bildschirm kontinuierlich Zusatzverkäufe generiert, steigen die Ausgaben pro Person, obwohl die Warteschlangen kürzer werden.
Die Spitzenlast ist die wahre Bewährungsprobe im Stadion. Tausende Fans strömen innerhalb von nur fünfzehn Minuten in den Stadionumlauf, daher muss der Kiosk bargeldloses Bezahlen ermöglichen, schnell reagieren und über einen robusten Bildschirm verfügen, der Stöße und Verschüttetes problemlos verkraftet. Mehrere nebeneinander angeordnete Geräte ersetzen einen langsamen Schalter, und jedes Gerät verkauft bis zum Stadionschluss mit voller Geschwindigkeit.
6. Museen, Galerien und Besucherzentren
Kultureinrichtungen nutzen Touchscreen-Kioske, um Besucherbesuche zu intensivieren, ohne zusätzliches Personal einstellen zu müssen. Ausstellungsdetails, mehrsprachige Audioguides und interaktive Zeitleisten ermöglichen es den Besuchern, die Ausstellungen in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Ein großformatiges Display sorgt für zusätzliche Unterhaltung.interaktives WerbedisplayIm Eingangsbereich werden die aktuelle Ausstellung, Angebote des Souvenirshops und Mitgliedschaftsanmeldungen beworben. Das Ergebnis ist ein ansprechenderes Besuchserlebnis und eine unauffällige Einnahmequelle, die über dasselbe interaktive Werbedisplay generiert wird.
7. Check-in im Gesundheitswesen und bei Behörden
Kliniken, Krankenhäuser und Bürgerzentren nutzen Touchscreen-Kioske zur Patientenregistrierung, Datenbestätigung und Warteschlangenverwaltung. Patienten checken ohne Klemmbrett ein, das Personal muss weniger wiederkehrende Fragen beantworten und die Wartezeiten verkürzen sich. Ein wandmontierter oder freistehender Touchscreen-Kiosk benötigt robuste Hardware und eine intuitive Benutzeroberfläche, da die Nutzer von Jugendlichen bis zu Rentnern reichen und das Gerät rund um die Uhr in Betrieb ist.
In diesem Umfeld sind zwei Anforderungen besonders wichtig. Hygiene ist entscheidend, daher sorgen eine antibakterielle Bildschirmbeschichtung und eine leicht zu reinigende Oberfläche für Sicherheit bei Patienten und Personal. Auch der Datenschutz ist wichtig, da der Kiosk persönliche Daten verarbeitet. Dies erfordert einen engen Betrachtungswinkel und einen Bildschirm, der nicht direkt auf die wartenden Personen gerichtet ist. Werden diese Anforderungen erfüllt, kann ein einzelner Touchscreen-Kiosk die Rezeption deutlich entlasten, sodass sonst zwei zusätzliche Mitarbeiter benötigt würden.
Der Haken: Die Hardware muss den Job überstehen.
Alle oben genannten Anwendungsfälle setzen einen Bildschirm voraus, der dem täglichen öffentlichen Gebrauch standhält. Ein handelsübliches Panel ist nicht für tausend Berührungen pro Stunde, die Sommerhitze in einem Flughafen-Atrium oder den 24/7-Betrieb in einer Hotellobby ausgelegt. Hier entscheidet die Verarbeitungsqualität des Touchscreen-Kiosks oder des interaktiven Werbedisplays über den Erfolg des Geschäftsmodells. Hochwertige Panels, ausreichende Kühlung und eine vollständige Prüfung vor Auslieferung sind entscheidend dafür, ob ein Gerät jahrelang zuverlässig funktioniert oder bereits nach zwei Monaten ausfällt.
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