Die meisten Menschen sind wahrscheinlich mit dem Konzept vertraut, Seitenverhältnis– wird häufig verwendet, um das proportionale Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines Bildes, Videos oder Bildschirms zu beschreiben. In der kommerziellen Displaybranche stellen gängige Zahlenkombinationen wie 16:9, 4:3 und 21:9 das Bildschirm-Seitenverhältnis dar. Unterschiedliche Seitenverhältnisse bestimmen, ob ein Bildschirm breit, vertikal oder quadratisch ist.
Von 4:3 bis 16:9 und jetzt zu einer Vielzahl anderer Verhältnisse: Warum gibt es im kommerziellen Displaybereich, wo Standardisierung im Vordergrund steht, so viele Optionen?

Obwohl 16:9-Bildschirme heute allgegenwärtig sind, vollzog sich die Entwicklung des Bildschirmformats nicht über Nacht. Anfangs waren hauptsächlich Fernseher gefragt. Die damals verwendeten Röhrenbildschirme waren technologisch begrenzt und wiesen ein ähnliches Bildformat wie frühe Filme auf. Sie nahmen im sichtbaren Bereich ein 4:3-Format an und wurden damit zum klassischen Bildformat dieser Zeit.

Beispiel: Der Filmklassiker von 1958 Berührung des Bösen verwendet ein Seitenverhältnis von 4:3.
Später wurde dieses Verhältnis auf LCD-Bildschirme übertragen. Mit der zunehmenden Verbreitung der LCD-Bildschirmtechnologie und der Entwicklung von HD-Videostandards wurde 16:9 jedoch allmählich zum gängigen Bildschirmformat.
Obwohl die Anzeigefläche eines 16:9-Bildschirms etwa 10 % kleiner ist als die eines 4:3-Bildschirms, ist das menschliche Sichtfeld ein breites Rechteck – Menschen achten mehr auf die linke und rechte Umgebung als auf die oberen und unteren Bereiche. Daher scheint das 16:9-Verhältnis besser mit den menschlichen Sehgewohnheiten übereinzustimmen.

Im Gegensatz dazu sind 4:3-Bildschirme zu nah an einer quadratischen Form, was dazu führen kann, dass sich die Sichtlinie nach oben und unten verschiebt, was zu relativ eingeschränkten visuellen Effekten führt.
Ein noch wichtigerer Grund ist, dass das Seitenverhältnis 16:9 mit Inhalten in zwei anderen Verhältnissen kompatibel sein kann – 4:3 und 2,35:1. Durch das Hinzufügen schwarzer Balken bleibt das ursprüngliche Seitenverhältnis des Inhalts erhalten, wodurch verhindert wird, dass das Bild gestreckt oder verzerrt wird.

Beispiel: Das Seitenverhältnis 16:9 ist mit verschiedenen Inhaltsverhältnissen kompatibel.

Beispiel: Beim Abspielen eines Films mit einem Seitenverhältnis von 2,35:1 auf einem 16:9-Bildschirm geht kein Teil des Bildes verloren.
Aufgrund der besseren visuellen Ausrichtung und der höheren Inhaltskompatibilität ist das 16:9-Verhältnis heute das gängigste Seitenverhältnis, unterstützt durch diese und andere Faktoren.
Im Einzelhandel ist 16:9 nach wie vor die gängige Größe, aber es gibt immer noch Ecken, in denen es nicht passt. Um verschiedenen Nutzungsszenarien gerecht zu werden, sind neue Bildschirmformate entstanden, die Nischenbereiche in gewerblichen Räumen schaffen.
Die Regalflächen in Geschäften sind normalerweise schmal und lang und herkömmliche 16:9-Bildschirme passen oft nicht perfekt in diese kleinen Ausstellungsbereiche.
Balkenbildschirme mit ihrer einzigartigen schmalen und langen Form (Seitenverhältnis ≥3:1) überwinden jedoch räumliche Einschränkungen und passen sich perfekt an die schmalen, langen Räume an, in die herkömmliche 16:9-Bildschirme nicht passen.

Flure sind relativ lang, daher werden normalerweise Bildschirme mit breiteren und flacheren Seitenverhältnissen – wie 21:9 oder 32:9 – gewählt.
Diese Verhältnisse ermöglichen die Anzeige von mehr Inhalten auf beiden Seiten des Bildschirms. Gleichzeitig nimmt ihre breite, flache Form nicht viel vertikalen Raum ein, wodurch ein Gefühl räumlicher Beklemmung vermieden wird.

Beispiel: An der Decke montierte Bildschirme von iMGS mit einem Seitenverhältnis von 21:9 bieten ein breiteres Bild ohne Kompromisse bei der Deckenhöhe.
Horizontale Bildschirme nehmen viel Platz ein, was sich oft auf die Auslastung des Standorts auswirkt. Im Gegensatz dazu können vertikale Werbemaschinen mit einem Seitenverhältnis von 9:16 den vertikalen Raum voll ausnutzen und eignen sich daher besonders für enge Einzelhandelsstandorte.
Beispielsweise können in Bereichen wie Kassen, Aufzügen oder Ecken vertikale Werbemaschinen im Verhältnis 9:16 flexibel in die Umgebung integriert werden, wodurch jeder Zentimeter vertikaler Raum optimal genutzt wird.
Im Einzelhandel wählen Händler je nach Größe und Funktion der verschiedenen Bereiche flexibel passende Bildschirm-Seitenverhältnisse aus. Für Hauptanzeigebereiche werden weiterhin große 16:9-Bildschirme verwendet. Für kleine Ecken oder kleine Ausstellungsstände werden Bildschirme mit Seitenverhältnissen wie 3:1, 21:9 oder 9:16 gewählt, um eine präzise Informationsübertragung und maximale Raumausnutzung zu gewährleisten.
Das Seitenverhältnis eines Bildschirms und die Darstellung der Inhalte ergänzen sich gegenseitig. Nur durch die Wahl des richtigen Verhältnisses lässt sich die optimale Darstellung der Inhalte gewährleisten. Schließlich möchte niemand ein gestrecktes oder verzerrtes Bild sehen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein horizontal proportionierter Bildschirm nur horizontale Inhalte wiedergeben kann. Durch den Split-Screen-Modus von Werbebildschirmen kann das Seitenverhältnis des Bildschirms je nach Inhaltsbedarf neu aufgeteilt werden.

Der Split-Screen-Modus von Werbebildschirmen unterteilt die Anzeige in mehrere Bereiche, sodass mehrere Arten von Inhalten gleichzeitig auf demselben Bildschirm angezeigt werden können. Beispielsweise kann ein 9:16-Bildschirm in zwei oder mehr kleine Bereiche aufgeteilt werden, die jeweils unterschiedliche Werbung oder Informationen anzeigen.

Beispiel: Der Split-Screen-Modus der iMGS-Werbebildschirme bereichert den Werbeinhalt und maximiert die Nutzung des Bildschirmplatzes, wenn der Platz begrenzt ist.
Mit dem Split-Screen-Modus von Werbebildschirmen wird die Beschränkung fester Bildschirmseitenverhältnisse aufgehoben. Es können mehr Inhalte gleichzeitig abgedeckt und sogar dynamische und statische Werbung gleichzeitig abgespielt werden.
Es bietet eine Alternative zum Ausfüllen des gesamten Bildschirms – durch intelligentes Split-Screening werden flexiblere und vielfältigere Anzeigeformate erreicht.
Das Seitenverhältnis eines Bildschirms ist nicht nur eine Designentscheidung; es hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der passenden Größe des Inhalts ist es entscheidend, das richtige Szenario zu berücksichtigen. Kommerzielle Räume passen sich weder an Bildschirmprodukte an, noch sind sie auf ein einziges Standard-Seitenverhältnis ausgelegt. Stattdessen müssen Werbebildschirme an unterschiedliche Nutzungsszenarien angepasst werden, um dem sich ständig verändernden kommerziellen Umfeld besser gerecht zu werden.