Diese verschiedenen Animationen sind keine langweiligen Designs – sie erfüllten damals tatsächlich einen praktischen Zweck, wie ihr Name schon sagt: den Bildschirm zu schützen. Die meisten Leute verstehen das jedoch falsch: Sie schützen die Bildschirmoberfläche nicht vor Kratzern, sondern verhindern das Einbrennen von Bildern.

Was ist Bildschirmeinbrennen?
Im Wesentlichen handelt es sich beim Einbrennen von Bildschirmen um ein Phänomen der Bildspeicherung. Wenn ein Bildschirm über einen längeren Zeitraum ein statisches Bild anzeigt, emittieren verschiedene Bereiche von Pixelpunkten unterschiedlich lange Licht, wodurch ein Restbild entsteht.

Einbrennprinzip: Ungleichmäßige Fluoreszenzfarbe
Screen Svers Rolle
Bildschirmeinbrennen besteht weiterhin
Mit der heutigen, weitverbreiteten Anwendung von OLED-Bildschirmen ist das Thema des Einbrennens wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Der Grund dafür liegt in den Eigenschaften von OLED-Bildschirmen.
Pixel "Half-Life"
Jeder Pixel eines OLED-Bildschirms ist eine einzeln leuchtende organische Leuchtdiode, vergleichbar mit einer ganzen Reihe von Glühbirnen. Da Leuchtdauer und Helligkeit jeder einzelnen Glühbirne bei jeder Bildschirmnutzung variieren, ist der Leuchtgrad in verschiedenen Bereichen nach längerer Nutzung unterschiedlich.

Bereiche, in denen Lampen lange eingeschaltet sind, altern schneller und werden dunkler als die umliegenden Pixel. Bei der Anzeige anderer Bilder bilden diese unterschiedlich gealterten Pixel Restbilder. Zudem altern die drei Farbpixel (rot, grün und blau) unterschiedlich schnell, wobei blaue Pixel am schnellsten altern. Dies führt zu Farbabweichungen in häufig beleuchteten Bildschirmbereichen und damit zu Verfärbungen, die mit bloßem Auge als Restbilder auf dem Bildschirm sichtbar sind.

Ein Beispiel hierfür ist das Einbrennen von Bildern auf OLED-Handybildschirmen – man kann das Symbol einer bestimmten App schwach erkennen, egal wohin man wechselt.
Unabhängig leuchtende Pixel ermöglichen es OLED-Bildschirmen, Details genauer wiederzugeben, aber egal wie hervorragend die Displaytechnologie ist, sie hat ihre Schwächen, und das Einbrennen von Bildern ist genau ein unvermeidbarer Schwachpunkt der OLED-Technologie.
Wie lässt sich das Einbrennen des Bildschirms vermeiden?
Bei Bildschirmen ist das Einbrennen ein irreversibler Prozess. Ist er einmal aufgetreten, hilft nur noch der Austausch des Bildschirms. Das Problem ist jedoch nicht unlösbar.

Technischer Eingriff: Eingebauter Smart Manager
Ein bestimmter Hersteller von OLED-Smartphone-Bildschirmen verwendet beispielsweise ein Verfahren, bei dem die Pixel des Home-Buttons zeitgesteuert verschoben werden, um ein Einbrennen des Bildschirms durch die dauerhafte Beleuchtung des Buttons zu vermeiden. Diese Pixelverschiebung ist in der Regel so gering, dass sie außerhalb der Wahrnehmungsschwelle des Nutzers liegt und die normale Betrachtung nicht beeinträchtigt.
Bildschirmauswahl: LCD ist von Natur aus immun gegen Einbrennen.
Die Flüssigkristallschicht fungiert wie eine Jalousie, die durch Öffnen und Schließen die durchscheinende Hintergrundbeleuchtung steuert und so Bilder erzeugt. Unabhängig davon, ob statische oder dynamische Bilder angezeigt werden, emittiert das Hintergrundbeleuchtungsmodul stets Licht mit gleichbleibender Intensität, und die Flüssigkristallmoleküle ermüden nicht durch die Anzeige statischer Bilder. Dadurch tritt das Problem des Einbrennens von Bildern nicht auf.






